Non-Slip-Loop

Der Non-Slip-Loop – auch Kreh-Schlaufe genannt – lässt eine kleine feste Schlaufe an der Öse eines Köders oder Jigkopfs, sodass er frei schwingt und sich bewegt, statt von der Schnur steif gehalten zu werden. Diese freie Bewegung verbessert die Aktion. Der Knoten ist stark, schließt sich unter Last nicht zu und hält in Flechtschnur wie Fluorocarbon gleichermaßen gut.

Knoten Non-Slip-Loop Eine feste Schlaufe an Köder oder Jigkopf für freie Bewegung
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tag

Etwa 15 cm vom Ende entfernt einen einfachen Überhandknoten in die Schnur binden – locker und offen lassen. Merken, auf welcher Seite das Ende herausschaut; dorthin kommt man zurück.

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Das Ende durch die Öse des Köders führen, dann zurückbringen und durch den offenen Überhandknoten führen – von derselben Seite, auf der das Ende herausschaute. Die Schlaufe, die jetzt entsteht, ist die fertige Schlaufengröße – also klein halten.

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Das Ende einige Male um die Hauptschnur wickeln. Für die hier verwendeten feinen Schnüre etwa vier bis fünf Windungen.

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same side

Das Ende zurückführen und erneut durch den Überhandknoten führen – wieder von derselben Seite, durch die es vorher herausgekommen ist. Das ist die Regel, die den Knoten am Zurutschen hindert – die Seite sorgfältig prüfen.

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H₂O

Knoten anfeuchten. Schlaufe und Hauptschnur langsam auseinanderziehen, damit die Windungen sich setzen und der Knoten fest sitzt, mit der festen Schlaufe offen an der Öse. Prüfen, ob sich die Schlaufe nicht geschlossen hat, dann das Ende kurz abschneiden.

Fünf Schritte. Die eine Regel: Jeder Durchgang durch den Überhandknoten von derselben Seite. Anfeuchten, bevor du festziehst.

Was er bindet

Einen Köder oder Jigkopf mit einer kleinen festen Schlaufe an der Schnur, statt eng an die Öse gezogen. Diese Schlaufe lässt den Köder frei schwingen und kick-en – was einem Gummiköder am Jigkopf eine natürlichere Aktion verleiht als ein eng gegen die Öse gezogener Knoten. Manchmal auch Kreh-Schlaufe genannt, nach Lefty Kreh, der sie bekannt gemacht hat. Richtig gebunden schließt sie sich unter Last nicht zu.

Wann du ihn nutzt

Benutze den Non-Slip-Loop, wann immer freie Bewegung dem Köder hilft: beim Jigkopf für das vertikale Jigging oder bei einem Hecht-Kunstköder, den du mit aktiver, lebendig-kickender Aktion führen möchtest. Wann nicht: Wenn du eine feste, direkte Verbindung bevorzugst, ist der Palomar am Jigkopf völlig in Ordnung. Die eine Regel, die zählt: Jeder Durchgang des Endes geht durch den Überhandknoten von derselben Seite.

Stärke und Tipps

Richtig gebunden ist der Non-Slip-Loop ein starker Knoten, der seine Schlaufe unter Last behält. Die einzige Regel, die darüber entscheidet, ist: Jeder Durchgang des Endes durch den Überhandknoten geht von derselben Seite hinein. Wechselst du die Seiten, bekommst du einen schwächeren Knoten, der sich zuziehen kann. Die Schlaufe klein halten – wenige Millimeter. Vier bis fünf Windungen passen gut zu den hier verwendeten Schnüren.

1Anfeuchten

Feuchte jeden Knoten an, bevor du ihn festziehst. Ein trockener Knoten reibt sich beim Schließen gegen sich selbst, und die Reibungswärme schwächt die Schnur.

2Langsam setzen

Gleichmäßig und langsam festziehen, dann das Ende kurz stehen lassen – ein bis zwei Millimeter – damit es nicht zurückrutschen kann.

3Testen

Den fertigen Knoten kräftig gegen die Hand oder die Rute ziehen, bevor du angelst. Besser er reißt jetzt als beim Anbiss.

Montagen, die ihn nutzen

Der Non-Slip-Loop befestigt den Jigkopf beim vertikalen Jigging, wo die freie Bewegung dem Gummiköder beim Heben und Fallen einen besseren Kick verleiht. Er ist auch die optionale Wahl für einen Hecht-Kunstköder – immer dann, wenn du den großen Shad oder Swimbait lieber auf einer lockeren Schlaufe schwingen lassen möchtest, statt ihn vom Knoten steif halten zu lassen.

Häufige Fragen